Kann man lose Blätter auf dem Schreibtisch liegen haben, ohne ein Zettelchaos zu veranstalten? Man kann: Der Exacompta FAF Notizblock hat seinen festen, rutschsicheren Platz auf dem Schreibtisch und bietet Platz für 200 Zettel, die anstandslos tintentauglich sind.

FAF ist französisch und steht für „feuille à feuille“ – auf deutsch „Blatt für Blatt”. Der FAF-Notizblock von Exacompta bündelt 200 Blätter an einem festen Ort auf dem Schreibtisch und sorgt so für Ordnung und System.

Den FAF Notizblock gibt es in verschiedenen Größen. In dieser Review geht es um das große Modell, das mit A4-Papier bestückt wird.

Zum Hersteller

Der französische Hersteller Exacompta wurde 1928 in Paris gegründet und hat bereits damals Geschäftsbücher, Haushaltsbücher und Kalender produziert. Bis heute stellt das Unternehmen Büroartikel her, vor allem Planer, Mappen und Ordner.

Auspacken

Der Notizblock kommt in einer Box aus Pappe, die bereits darauf hinweist, dass ein „bloc feuille à feuille“ in ihr enthalten ist. In der Beschreibung findet man den Hinweis, dass dieser Block von Exacompta bereits seit mehr als 50 Jahren hergestellt wird.

Am Rand findet man einen Hinweis auf das gelieferte Format. Der Block wird, wie viele andere Exacompta-Produkte auch, in Frankreich produziert.

Das gleiche Cover wie auf der Pappbox ziert auch den Block selbst, wenn man den Karton öffnet.

Erster Eindruck

Der FAF-Block macht einen guten und sehr soliden Eindruck. Dies liegt nicht zuletzt an seinem stolzen Gewicht, das darin begründet ist, dass der Notizblock aus Metall (Aluminium und Messing) besteht: Während der Korpus aus Aluminium gefertigt ist, sind die Schrauben und Muttern aus Messing.

Aussehen, Funktionen und Verarbeitung

Bei dem FAF Notizblock handelt es sich um eine Halterung für Papier, das man am oberen Rand einspannen und mit der Mutter befestigen kann. Fünf auf der Rückseite befestigte Gummifüße verhindern zuverlässig, dass der Block beim Schreiben rutscht.

Die Maße des Blocks auf dem Schreibtisch betragen 30,8 x 21 cm. Das Papier, welches es eigens mit der passenden Lochung und Perforation zu kaufen gibt, hat das DIN-A4-Format. Wenn man es abreißt, gehen allerdings rund 2,4 cm verloren, sodass die Blätter etwas kleiner sind als das A4-Format. Zu erwähnen ist insofern, dass sich der Block nicht mit beliebigem A4-Papier verwenden lässt. Die Perforation befindet sich direkt unterhalb der oberen Kante des Blocks.

200 Blatt Papier finden in dem FAF-Block Platz.

Wenn man die Muttern abdreht und die obere Verkleidung entfernt, kann man einzelne Blätter herausnehmen oder neue einsortieren.

Interessant ist, dass es sich nicht um einen einzelnen Block handelt, der in der Halterung Platz findet, sondern tatsächlich um 200 einzelne Blätter.

Nun zum Herzstück des Blocks: dem Papier. Es handelt sich um reinweißes Papier mit einer Grammatur von schlanken 60 g/m. Es ist glatt, jedoch nicht ganz so glatt wie etwa Tomoe-River-Papier. Das FAF-Papier eignet sich problemlos mit verschiedensten Tinten – eine gute Nachricht.

Wenn man Kritik suchen wollte, würde man lediglich ein minimales Feathering erwähnen müssen, das sich hier allein bei Octopus Frühlingsgrün finden lässt. Dieser Effekt fällt aber zurückhaltend aus. Beim normalen Betrachten des Papiers müsste man schon sehr deutlich hinschauen.

Trotz des dünnen Papiers könnte man selbst die Rückseite beschreiben, da die Tinte hier nur geringfügig zum Vorschein kommt.

Preis und Verfügbarkeit

Aufgrund der langen Produktionshistorie ist der FAF Notizblock einer der großen Klassiker aus dem Hause Exacompta. Die Verfügbarkeit ist vor diesem Hintergrund unproblematisch. Die große A4-Version gibt es zum Beispiel bei Manufactum für 39,00 Euro. Ein Fünferpaket Ersatzblöcke (5 x 200 Blatt Papier) kosten dort 55,00 Euro.

Der Preis pro Blatt Papier ist fair. Gleiches gilt für den FAF-Block selbst: Wenn man bedenkt, dass dieser einen Jahre oder Jahrzehnte begleiten kann, handelt es sich um einen Kauf, mit dem man nicht nur etwas Bleibendes erhält, sondern der sich auch lohnt.

Zusammenfassung

Im Büro mache ich mir häufig Notizen, um mir Dinge gedanklich zu erarbeiten. Das Papier wandert, nachdem es mir beim Gedankenfassen helfen konnte, meist in den Papierkorb. Aufgrund des Notizcharakters eignet sich loses Papier aus diesem Grund am besten. In den letzten Jahren habe ich häufig zu Kopierpapier oder Briefpapierblöcken gegriffen, doch ersteres ist meist nicht füllertauglich und sorgt für eine Loseblattsammlung auf dem Schreibtisch und zweitere schreibt man leer, um die Papphülle danach zu entsorgen.

Der Exacompta FAF Notizblock bekommt seinen festen Platz auf dem Schreibtisch; dank der Gummifüße auf der Rückseite verrutscht er dort auch dann nicht, wenn ich ihn mit einer Hand beschreibe. Der Gedanke, den Block nach und nach mit neuem Papier zu bestücken und somit etwas Langlebiges zu verwenden, ist äußerst charmant. Dass das Papier füllertauglich ist, ist eine unverzichtbare Voraussetzung, die der Notizblock zufriedenstellend erfüllt.